Entlang der Afganischen Grenze

Vom Pamir ins Wakhan Tal

Nach dem letzten hohen Pass im Pamir (4320m) führt eine kleine Strasse hinunter ins Wakhan Tal. Neben der Strasse geht es immer wieder steil bis zu einem Fluss hinunter, was der Fahrt einen abenteuerlichen Charakter verlieh. Mit genialer Aussicht auf Afganistan und den Hindukusch passieren wir plötzlich wieder die ersten Bäume! 

Erste Aussicht auf den Hindukusch

Der Herbst hat auch hier Einzug gehalten und taucht das ganze Tal in herbstliche Farben. Die kleinen Felder mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen werden gerade geerntet und das Stroh sorgfälltig gebunden. Überall laufen Kühe, Esel und Schafe umher. Bei der Fahrt durch das Tal wird man von allen Seiten gegrüsst, besonders die Kinder haben Freude! Die, die etwas englisch können, nutzen jede Gelegenheit es anzuwenden. Somit ist unsere Durchschnittsgeschwindigkeit sehr gering, was wir aber gerne in Kauf nehmen. 

Herbstliche Stimmung mit Blick ins Wakhan Tal

Unser Weg führt uns zu einer heissen Quelle, wo wir von einem Mathematiklehrer eingeladen werden, bei ihm zu übernachten! Er wohnt zusammen mit seinen Grosseltern, seiner Frau seinem Bruder und zwei Kindern in einem grossen Haus. Den Abend verbringen wir mit Essen und Tee trinken. Am nächsten Tag können wir uns in der heissen Quelle von Bibi Fatima erhohlen, bevor wir die lange Strecke bis Khorog zurücklegen, wo wir einen Tag Pause einlegen. In Khorog gibt es jeden Sonntag, wenn die Situation stabil ist, einen Afghanistan-Markt. Es wird den Afghanen erlaubt nach Tajikistan zu kommen um ihre Wahren zu verkaufen. Zu finden sind neben Chinawahre, traditionelle Kleider, Flohmarktartikel und Essen. Wobei in dem kleinen Restaurant viele Afghanen sitzen und sich ein Gläschen legalen Vodka gönnen.

Abendstimmung über dem Tal

Die Fahrt nach Dushanbe der Hauptstadt von Tajikistan dauert durch den schlechten Strassenzustand nochmals drei Tage, wobei wir sehr schöne Schlafplätze an der Afghanischen Grenze finden und bei milden Temperaturen unter freiem Himmel schlafen. Am letzten Morgen kommen zwei Kinder aus dem Dorf auf Besuch und sind von Capo so besessen, dass sie gar nicht mehr aussteigen wollen.

Neugierige Kinder am Morgen

In Dushanbe verbringen wir einige Tage mit Sightseeing und dem Abholen unseren letzten Visas: dem von Turkmenistan! Somit steht der Heimreise nichts mehr im Weg!

Ein Afghanisches Dorf

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